The Little Giraffe “Fili,” Available Soon

Looking for the perfect book for your kids? Then watch out for English version of The Little Giraffe “Fili.” Originally written in German, this book talks about a special giraffe named Fili who is different from her kind. Her legs are short compared to the other giraffes, making her unwanted and feeling rejected. Until one day, she met John, a clever shoemaker, and everything else changed.

The Little Giraffe “Fili” is the perfect book to engage your child to read. It is written in simple language that is easy to understand. It also comes with colourful pictures that will surely catch your kid’s attention. And the best part? The E-book version – in English – will be released very soon! This means that the book can now reach out to many children to stimulate their minds and promote good reading habits.

The Little Giraffe Fili is written by Wolfgang Stricker.

Die kleine Giraffe Fili in der Kinderzeitschrift Susi & Tino

Susi & Tino ist das einzige Kindermagazin der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt. Es wird im Aufrag der MWG, Sachsen-Anhalts größter Wohnungsbaugenossenschaft publiziert. Mit einer Auflage zwischen 5.000 – 15.000 Heften erreicht das Heft Kindertagesstätten, Kinderarztpraxen, Kinderclubs- und treffs sowie Kindereinrichtungen wie Puppentheater, Zoo und weitere.

In der Ausgabe 1/2013 von Susi & Tino war auch ein Beitrag zur kleinen Giraffe Fili zu finden. Für die ersten Kinder, die ein Postkarte an Susi & Tino geschickt haben und dabei eine Gewinnfrage richtig beantworten konnten, gab es ein Exemplar der kleinen Giraffe Fili!

 

Wir wünschen den Gewinnern/Gewinnerinnen viel Freude mit der kleinen Giraffe Fili.

 

Besonderheiten von Giraffen

Eine Giraffe gehört zu den Säugetieren. Sie erreicht eine Höhe von 6 Metern. Die edlen Tiere leben in Mittel- und Südamerika. Die Giraffen haben eine blaugraue Zunge. Der Körper einer Giraffe hat braune Flecken auf gelbem Fell. Diese wilden Tiere können bis zu 55 km/h schnell laufen.

Giraffen haben sehr gute Augen. Ihre Blickweite kann bis zu 1,5 km weit gehen. Die Feinde der Giraffe sind Giftschlangen, aber auch Löwen. Mit Hilfe der starken Hufe kann sich die Giraffe gegen Angriffe dieser beiden Tiere verteidigen.

Am Kopf tragen Giraffen ein Paar Hörner. Eine Giraffe ernährt sich am liebsten von Akazien, Blüten und Blättern. Jeden Tag isst eine Giraffe ungefähr 30 kg Futter und  wenig  Wasser. Bei der Nahrungsaufnahme kommen die 32 Zähne des Tieres zum Einsatz. Da die Giraffe so viel isst, braucht sie dafür fast den ganzen Tag. Zwischen 16 bis 20 Stunden kann das dauern.

Durch den langen Hals suchen die Giraffen ihre Nahrung in den Bäumen. Die lange muskulöse Zunge hilft ihnen dabei. Damit reißen sie Äste, Blüten und Blätter ab. Pro Tag schlafen sie 20 Minuten. Wenn sie Wasser trinken wollen, müssen sie die langen Beine spreizen. Die Giraffe wird bis zu 25 Jahre alt.

Giraffenweibchen leben meistens in einer  Gruppe von 4 bis 32 Tieren. Jede Giraffe kann ein Junges zur Welt bringen. Die Tragezeit dauert 15 Monate. Das Giraffenbaby kommt in zwei Metern Höhe zur Welt. Das Baby hat nach der Geburt bereits 50 kg und ist 1,80 m groß. Alle Giraffen schlafen im Stehen.

Giraffen sind Paarhufer – was bedeutet das?

Giraffen haben eine gerade Anzahl von Zehen. Daher werden sie als Paarhufer bezeichnet. Hat ein Tier eine ungerade Anzahl von Zehen, so nennt man sie Unpaarhufer. Giraffen gehören zu Paarhufern und haben zwei Zehen an jedem Bein. Vor vielen, vielen Jahren hatten Giraffen fünf Zehen an jedem Bein.

 

Die erste Zehe bildete sich im Laufe der Zeit zurück, ebenso die zweite und die fünfte  Zehe. Die dritte und die vierte Zehe blieben, wodurch die Bezeichnung Paarhufer üblich wurde. Neben den beiden Zehen ist beim Paarhufer vor allem der Mittelfußknochen sehr stark ausgeprägt. Bei den Giraffen sind die zweite und die fünfte Zehe überhaupt nicht mehr vorhanden. Bei anderen Paarhufern sieht man noch den Ansatz dieser Zehen. Bei der Giraffe  haben sie sich vollständig zurückgebildet und man sieht nichts mehr davon.

 

Als Paarhufer haben Giraffen lange, schmale Beine. Der untere Teil der Beine ist steif. Dadurch sind Giraffen beim Laufen sicherer und wenig wackelig. Die meisten Muskeln der Paarhufer sind in der Nähe des Rumpfes. Nicht nur Giraffen sind Paarhufer, auch Pferde, Rinder, Schweine, Kamele oder Ziegen. Sie haben zwar alle eine gerade Anzahl an Zehen oder Klauen, sind aber dennoch recht unterschiedlich. Nur bestimmte Merkmale haben alle Paarhufer gemeinsam. So zählen zum Beispiel alle Wiederkäuer zu den Paarhufern.

Giraffen sind Wiederkäuer – Warum und Wieso?

Bei uns sieht man sie nur im Zoo, die Tiere mit den langen Vorderbeinen und dem noch längeren Hals. Giraffen wohnen eigentlich in der Savanne in Afrika. Das sind Regionen, in denen reichlich Büsche und Bäume wachsen. Sie fressen Gras und Blätter von den Bäumen. Dafür holen sie mit der langen Zunge die Zweige zum Maul und fressen die Blätter ab. Da sie dies mit wenig Kraftaufwand schaffen, sind die Kaumuskeln eher auf Ausdauer trainiert. Die Blätter werden im Mund zerkaut und dann geschluckt.

 

So frisst die Giraffe rund 30 kg Nahrung pro Tag und benötigt dafür bis zu 20 Stunden. In der Nacht und während der Ruhephasen wiederkäuen sie die Nahrung. Die zerkauten Blätter werden zunächst geschluckt und werden im Netzmagen vorverdaut. Zum Wiederkäuen holen Giraffen diesen Speisebrei mit der muskulösen Speiseröhre wieder ins Maul und kauen diesen nochmals gründlich. Giraffen sind Wiederkäuer, da sie, wie viele andere Tiere auch, ausschließlich pflanzliche Nahrung zu sich nehmen.

 

Diese enthalten wenig Nährstoffe, dafür aber auch unverdauliche Bestandteile. Im Magen der Giraffe sind verschiedene Mikroorganismen, die dafür sorgen, dass das Futter nährstoffreicher und eiweißreicher wird. Weil Giraffen Wiederkäuer sind, können sie auch minderwertiges Futter bestens verwerten. Außerdem können sie viel Futter schnell fressen und erst später aufbereiten und verdauen. Das ist vor allem dann eine Hilfe, wenn sie zum Beispiel von Raubtieren bedroht werden.