Besonderheiten von Giraffen

Eine Giraffe gehört zu den Säugetieren. Sie erreicht eine Höhe von 6 Metern. Die edlen Tiere leben in Mittel- und Südamerika. Die Giraffen haben eine blaugraue Zunge. Der Körper einer Giraffe hat braune Flecken auf gelbem Fell. Diese wilden Tiere können bis zu 55 km/h schnell laufen.

Giraffen haben sehr gute Augen. Ihre Blickweite kann bis zu 1,5 km weit gehen. Die Feinde der Giraffe sind Giftschlangen, aber auch Löwen. Mit Hilfe der starken Hufe kann sich die Giraffe gegen Angriffe dieser beiden Tiere verteidigen.

Am Kopf tragen Giraffen ein Paar Hörner. Eine Giraffe ernährt sich am liebsten von Akazien, Blüten und Blättern. Jeden Tag isst eine Giraffe ungefähr 30 kg Futter und  wenig  Wasser. Bei der Nahrungsaufnahme kommen die 32 Zähne des Tieres zum Einsatz. Da die Giraffe so viel isst, braucht sie dafür fast den ganzen Tag. Zwischen 16 bis 20 Stunden kann das dauern.

Durch den langen Hals suchen die Giraffen ihre Nahrung in den Bäumen. Die lange muskulöse Zunge hilft ihnen dabei. Damit reißen sie Äste, Blüten und Blätter ab. Pro Tag schlafen sie 20 Minuten. Wenn sie Wasser trinken wollen, müssen sie die langen Beine spreizen. Die Giraffe wird bis zu 25 Jahre alt.

Giraffenweibchen leben meistens in einer  Gruppe von 4 bis 32 Tieren. Jede Giraffe kann ein Junges zur Welt bringen. Die Tragezeit dauert 15 Monate. Das Giraffenbaby kommt in zwei Metern Höhe zur Welt. Das Baby hat nach der Geburt bereits 50 kg und ist 1,80 m groß. Alle Giraffen schlafen im Stehen.